TRAUMAPÄDAGOGIK UND TRAUMAZENTRIERTE FACHBERATUNG

Traumakompetenz im pädagogischen und beraterischen Kontext bedeutet, 

  • das Verhalten von Menschen vor dem Hintergrund ihrer lebensgeschichtlichen Erfahrungen einordnen und verstehen zu können
  • Methoden und Techniken zu beherrschen, die der Stabilisierung traumatisierter Menschen dienen und die sie befähigen, selbstregulative Fähigkeiten zu entwickeln
  • eine liebevoll zugewandte Haltung einzunehmen, die die Würde und die Rechte der Menschen wahrt
  • empfindsam und weich für die Nöte und Bedürfnisse der Menschen zu sein, aber auch stark und entschieden die eigenen Grenzen markieren und verteidigen zu können
  • ein sicheres Gespür für „Heilsames“ in Fragen der Beziehungsgestaltung zu besitzen
  • Strategien im Umgang mit selbstverletzendem, suizidalem und dissoziativem Verhalten zu kennen
  • um die eigenen Verletzlichkeiten und Ressourcen vor dem Hintergrund der eigenen Lebensgeschichte zu wissen
  • pädagogisch handlungsfähig zu bleiben, auch wenn die Traumadynamik des Einzelnen oder der Gruppe einen (fast) ohnmächtig macht
  • nicht jedes Phänomen monokausal und vereinfacht auf erlittene traumatische Erfahrungen zurückzuführen.

Diese (und andere) für die Arbeit mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zentralen Kompetenzen vermitteln wir in unserem Curriculum.

Die Weiterbildung startet alle zwei bis drei Jahre neu. Schauen Sie regelmäßig auf unseren Veranstaltungskalender.

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