Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Lebenserfahrungen wie sexueller Missbrauch, Misshandlung und emotionale Vernachlässigung stellen Mitarbeiter/innen helfender Berufe vor sehr schwierige Aufgaben.
Die erlittene Gewalt und/oder der Mangel an liebevoller Zuwendung bildet sich bei den Betroffenen häufig in einem dysfunktionalen Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen ab, wodurch die eigene Entwicklung blockiert wird und Beziehungen immer wieder scheitern. Für die Helfer/innen ist es wichtig, die häufig zunächst schwer verständlichen Verhaltensweisen traumatisierter Menschen einordnen zu können, um dann auf der Basis dieses Verstehens Räume für korrigierende Erfahrungen zu öffnen.
Unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus verschiedenen Fachdisziplinen lassen sich Prinzipien und Techniken entwickeln, die für die Entwicklungsförderung traumatisierter Menschen sehr nützlich sind – und die zu deutlich mehr Sicherheit in der pädagogischen und beratenden Arbeit verhelfen. Gerade in diesen Arbeitsfeldern können Betroffene sehr wirkungsvoll unterstützt und begleitet werden. Das Herstellen einer tragfähigen, gut regulierten Beziehung zwischen den traumatisierten Menschen und den Helfer/innen bildet dabei die Basis für alle weiteren Entwicklungsschritte – und steht deshalb auch im Mittelpunkt dieser Weiterbildung.
Methodisch wechseln sich theoretische Inputs, Gruppendiskussionen, Partnerarbeit und praktische Übungen ab. Supervision und Selbsterfahrung sind integraler Bestandteil der Weiterbildung.
Unser Curriculum entspricht dem neu überarbeiteten Curriculum von der DeGPT und dem FVTP. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Homepage der DeGPT.
Das Curriculum "Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung" richtet sich an Angehörige pädagogischer, beratender und pflegender Berufe.
Die Teilnehmerzahl ist auf 18 beschränkt.
| Modul 1 | |
| 25.02. bis 27.02.2027 | Psychotraumatologische Grundlagen |
| Modul 2 | |
| 05.04. bis 07.04.2027 | Die traumasensible Haltung |
| Modul 3 | |
| 19.07. bis 21.07.2027 | Methoden der Traumaarbeit (im Volkersberg, Rhön) |
| Modul 4 | |
| 27.09. bis 29.09.2027 | Prinzipien der Traumaarbeit |
| Modul 5 | |
| 13.12. bis 15.12.2027 | Traumasensible Beziehungsgestaltung |
| Modul 6 | |
| 21.02. bis 24.02.2028 | Vertiefung Traumapädagogik: Die innere Not anerkennen, aber destruktives Verhalten begrenzen |
| Modul 7 | |
| 10.04. bis 13.04.2028 | Vertiefung Traumaberatung: Traumaarbeit in speziellen Handlungsfeldern |
| Modul 8 | |
| 10.07. bis 12.07.2028 | Abschlusskolloquium, Integration und Abschied |
3.890,00 € Doppelabschluss;
3.360,00 € einfacher Abschluss ohne Modul 6 oder 7
inkl. Unterrichtsmaterialien, Seminarverpflegung bei allen Modulen
und Übernachtung im Tagungshaus (nur Modul 3)
3.890,00 € Doppelabschluss;
3.360,00 € einfacher Abschluss ohne Modul 6 oder 7
inkl. Unterrichtsmaterialien, Seminarverpflegung bei allen Modulen
und Übernachtung im Tagungshaus (nur Modul 3)
Weiterbildung von Februar 2027 bis Juli 2028
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit traumatischen Lebenserfahrungen wie sexueller Missbrauch, Misshandlung und emotionale Vernachlässigung stellen Mitarbeiter/innen helfender Berufe vor sehr schwierige Aufgaben.
Die erlittene Gewalt und/oder der Mangel an liebevoller Zuwendung bildet sich bei den Betroffenen häufig in einem dysfunktionalen Umgang mit sich selbst und mit anderen Menschen ab, wodurch die eigene Entwicklung blockiert wird und Beziehungen immer wieder scheitern. Für die Helfer/innen ist es wichtig, die häufig zunächst schwer verständlichen Verhaltensweisen traumatisierter Menschen einordnen zu können, um dann auf der Basis dieses Verstehens Räume für korrigierende Erfahrungen zu öffnen.
Unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus verschiedenen Fachdisziplinen lassen sich Prinzipien und Techniken entwickeln, die für die Entwicklungsförderung traumatisierter Menschen sehr nützlich sind – und die zu deutlich mehr Sicherheit in der pädagogischen und beratenden Arbeit verhelfen. Gerade in diesen Arbeitsfeldern können Betroffene sehr wirkungsvoll unterstützt und begleitet werden. Das Herstellen einer tragfähigen, gut regulierten Beziehung zwischen den traumatisierten Menschen und den Helfer/innen bildet dabei die Basis für alle weiteren Entwicklungsschritte – und steht deshalb auch im Mittelpunkt dieser Weiterbildung.
Methodisch wechseln sich theoretische Inputs, Gruppendiskussionen, Partnerarbeit und praktische Übungen ab. Supervision und Selbsterfahrung sind integraler Bestandteil der Weiterbildung.
Unser Curriculum entspricht dem neu überarbeiteten Curriculum von der DeGPT und dem FVTP. Nähere Informationen dazu erhalten Sie auf der Homepage der DeGPT.
Das Curriculum "Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung" richtet sich an Angehörige pädagogischer, beratender und pflegender Berufe.
Die Teilnehmerzahl ist auf 18 beschränkt.
| Modul 1 | |
| 25.02. bis 27.02.2027 | Psychotraumatologische Grundlagen |
| Modul 2 | |
| 05.04. bis 07.04.2027 | Die traumasensible Haltung |
| Modul 3 | |
| 19.07. bis 21.07.2027 | Methoden der Traumaarbeit (im Volkersberg, Rhön) |
| Modul 4 | |
| 27.09. bis 29.09.2027 | Prinzipien der Traumaarbeit |
| Modul 5 | |
| 13.12. bis 15.12.2027 | Traumasensible Beziehungsgestaltung |
| Modul 6 | |
| 21.02. bis 24.02.2028 | Vertiefung Traumapädagogik: Die innere Not anerkennen, aber destruktives Verhalten begrenzen |
| Modul 7 | |
| 10.04. bis 13.04.2028 | Vertiefung Traumaberatung: Traumaarbeit in speziellen Handlungsfeldern |
| Modul 8 | |
| 10.07. bis 12.07.2028 | Abschlusskolloquium, Integration und Abschied |
Riemenschneiderbrücke 6
97993 Creglingen